WMAT Melange: Highlights aus dem Sommer 2026

Hey, it’s been a while! Seit der letzten Melange sind ein paar Dinge passiert, vielleicht wart ihr dabei, vielleicht habt ihr es mitbekommen, vielleicht ist es aber auch spurlos an euch vorübergezogen. In allen Fällen werdet ihr jetzt mit einer herbstlichen Pumpkin Spice Melange auf den neuesten Stand gebracht.

Eine interessante Lektüre wünscht
Das Team von Wikimedia Österreich

Communityaktivitäten

On the road, on the street

Neben den Jubiläumsaktivitäten gab es noch eine Sache, die uns zum Jubiläumsjahr über die letzten Monate begleitet hat: der Wikipedia-Bus. Wir haben das Pferd zwar nicht totgeritten, aber viel Kraft hatte es nicht mehr in sich, als wir es nach dem letzten Halt in den Winterschlaf geschickt haben. Den Anfang machte Vorarlberg mit einem Doppelstopp in Dornbirn und Bregenz, den Abschluss Innsbruck. Zwischendurch waren wir in Linz am Taubenmarkt und natürlich auch in der Hauptstadt im MuseumsQuartier.

Bild: ⇱, Manfred Werner (WMAT) | CC BY-SA 4.0

Das Glücksrad aktiviert zuverlässig den Spieltrieb der Menschen.

Mit über 1800 Personen haben wir über die Wikipedia, ihre 25 Jahre Bestehen, die aktuellen Gefahren, künstliche Intelligenz, zurückgehende Autor*innenschaft und Überalterung der Community, aber auch über Möglichkeiten zur Beteiligung und Unterstützung gesprochen. Die Rückmeldungen waren zu positiv, die Wertschätzung zu offensichtlich, die Ehrenamtlichen mussten sich geschlagen geben und ihre wikipedianische Bescheidenheit für einen Moment zur Seite stellen.

An dieser Stelle auch von Wikimedia Österreich ein großes Danke an alle helfenden, ehrenamtlichen Hände, Köpfe und aufklärenden Zungen, ohne die die Busaktion nicht gelingen hätte können. Er kommt bestimmt wieder und wir freuen uns schon drauf!

ABC im MQ

Der Tag im Wiener MuseumsQuartier wartete nicht nur mit dem Wikipedia-Bus auf, eine wichtige Publikation wurde am selben Tag ein paar Meter weiter auf der MQ Sommerbühne gelauncht: Das neu überarbeitete ABC der Offenheit! Im Zentrum des Handbuchs stehen Fragen wie: Wie schaffen wir digitale Gemeingüter, die wirklich allen nutzen? Wie kann Offenheit zum Werkzeug für mehr Gerechtigkeit werden? Und welche Rolle spielen Projekte wie Wikipedia, Wikidata oder Mastodon dabei?

Geschrieben wurde das ABC der Offenheit von Expertinnen aus Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft. Gestaltung und Druck wurden durch die Rückverteilung von Marlene Engelhorns Vermögen im Rahmen des Guten Rats finanziert. Vier der Autorinnen des Buches diskutierten im MQ live, was digitale Offenheit heute bedeutet, wenn sie kritisch und praktisch gedacht wird. Ein Audio-Mitschnitt des Panels kann im cultural broadcasting archive der Freien Radios nachgehört werden.

MQ Sommerbühne zum ABC der OffenheitBild: ⇱, Manfred Werner (WMAT) | CC BY-SA 4.0

Politisch, philosophisch, auf jeden Fall relevant.

Einen ausführlicheren Bericht, inklusive Interview mit zwei der Autorinnen (sie könnten euch bekannt vorkommen) findet ihr in diesem Blogbeitrag.

Wir kamen, wir dokumentierten, wir fuhren wieder heim

Anfang Juli war es wieder soweit: Eine Gruppe, bestehend aus 13 gehwütigen Wikipedianer*innen machten ländliches Gebiet in Österreich unsicher und hielten ihre Umtriebe, wie gehabt, enzyklopädisch fest. Diesmal wurde das Obere Kainachtal erschlossen. Neben den dokumentierten Gemeinden gab es auch ein lokales Kulturprogramm, das ebenfalls viel Luft für wikipedianische Arbeit bot. Am zweiten Tag der Reise wurden das Lippizanergestüt Piber und die Bergbau-Erinnerungsstätte Zangtal besucht, am letzten Tag das Waldglasmuseum Salla.

Bild: ⇱, Naturpuur | CC BY-SA 4.0

Das Wiehern im Hintergrund bitte dazudenken.

Die Ausbeute ist wie gewohnt beachtlich: Über 50 neue Artikel, über 3300 Bilder und Mediendateien und natürlich auch eine Erweiterung der Datenobjekte auf Wikidata. Es wird definitiv nicht das letzte Wikiprojekt sein, das uns in die österreichischen Weiten treibt, 2027 kann jedenfalls kommen.

Aktuelles

Die FemNetzCon 2027

Im kommenden April kommt die FemNetzCon nach Innsbruck, genauer gesagt vom 23. bis 25. April 2027.

In ihren eigenen Worten:
Die FemNetzCon ist ein Treffen von FLINTA*-Wikipedianer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hauptsächlich richtet sie sich an Benutzer*innen, die schon Erfahrung in der Wikipedia oder ihren Schwesterprojekten haben, aber auch Neulinge sind herzlich willkommen. Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig bei unseren Projekten unterstützen und gemeinsam Lösungen für Probleme finden.

Achtung: Bis zum 30. Oktober 2026 gibt es noch die Möglichkeit, eine eigene Programmidee einzubringen. Die Vorschläge gehen per Mail an femnetz-orga@wikipedia.de.

Bild: ⇱, WWWeb.pix | CC BY-SA 4.0

Die FemNetz-Eule wandert durch Österreich – wie die FemNetzCon selbst

Die Anmeldung zur Konferenz wird demnächst eröffnet, wer sich schon aktuell am Laufenden halten möchte, kann sich in die Mailing-Liste eintragen.

Wikimedia Österreich unterstützt mit Reisekosten!

Kein Spaß: Es ist endlich soweit

Die bürokratischen Mühlen mahlen nicht immer in nachvollziehbarer Geschwindigkeit. Umso schöner ist es, wenn sie dann mal mit ihrer Arbeit fertig geworden sind: 

Seit dem 30. August sind Spenden an Wikimedia Österreich steuerlich absetzbar! 

Aktuelle Spender*innen können wir dem Finanzamt melden, wenn uns zu ihrer Spende auch ihr Geburtsdatum zur Verfügung steht. Die einfachste Möglichkeit ist es, über unsere Spendenseite zu spenden. Bei Banküberweisungen oder Spenden über Paypal bitten wir um die Bekanntgabe des Geburtsdatums im Verwendungszweck oder per Mail an verein@wikimedia.at. Den Rest erledigen wir!

Ausblick

Wir wünschen einen schönen Herbst, eine gute Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit und möglichst warme Hände. Die nächste Melange wird euch im Winter serviert!

Euer WMAT-Team