Mit dem heutigen Teil 3 schließen wir den Kreis der Institutionen, die die Wikipedia und damit die Welt mit Dateien unter freier Lizenz beschenkt haben. Aber nicht nur das: Das MuseumsQuartier Wien und das Karikaturmuseum Krems sind ebenfalls Geburtstagskinder. Und wie es der Zufall so will, feiern auch diese beiden Häuser ihren 25er. Einen passenderen Anlass für Geschenke wird sich wohl nicht finden lassen.
MuseumsQuartier Wien
Bild: ⇱, Andreas Groll | gemeinfreiNicht bloß ein gemeinsames Jubiläum: Das MuseumsQuartier Wien und die Wikipedia feiern in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert verbindender Werte.
Bild: ⇱, Thomas Meyer | CC BY-SA 4.0„Wikipedia ist ein enzyklopädisches Wissensnetzwerk, das sich fortlaufend selbst erneuert und zugleich gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar macht“, sagt Bettina Leidl, Direktorin des MQ. „In ähnlicher Weise steht das MuseumsQuartier für die dynamische Entwicklung eines Kulturraums“, der sich zu einem der erfolgreichsten Kunstareale weltweit entwickelt hat.
Bild: ⇱, Thomas Meyer | CC BY-SA 4.0Als Zeichen der Verbundenheit stellt das MQ 25 frei nutzbare Bilder zur Verfügung. Sie dokumentieren „die Entwicklung, die Transformation und den unverwechselbaren Spirit des Kulturareals“ der vergangenen 25 Jahre – ein Geschenk, das den Geist von Offenheit und geteiltem Wissen feiert, der beide Häuser prägt.
Karikaturmuseum Krems
Bild: ⇱, Agnes Winkler | CC BY-SA 4.0Auch für das Karikaturmuseum Krems ist das gemeinsame Jubiläum keine Nebensächlichkeit. „Es ist uns eine große Ehre, gemeinsam mit Wikipedia das 25-jährige Jubiläum zu feiern – oder, wenn man so will, zu verdoppeln“, sagt Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor des Hauses.
Bild: ⇱, Agnes Winkler | CC BY-SA 4.0Zwei Welten treffen hier aufeinander: Wikipedia macht Wissen durch kollektive Arbeit zugänglich, während Künstler:innen in der Karikatur „politische Machtspiele entlarven und gesellschaftliche Missstände sichtbar machen.“ Beide eint das Ziel, Räume für Reflexion und Dialog zu schaffen.
Bild: ⇱, Agnes Winkler | CC BY-SA 4.0Aufgrund komplexer Urheberrechte kann das Museum seine rund 13.000 Werke nicht direkt auf Wikipedia zeigen, verweist aber auf seine Online-Sammlung. „Karikatur war stets ein Spiegel ihrer Epoche – und ist es bis heute“, so Gusenbauer. Beide Institutionen verbindet der Einsatz für freie Räume – „frei, unabhängig und mit Mut.“